• Schwingungskontrolle

    Ganzkörperschwingungen – dreifache Verantwortung

    3 wheel electric truckDie Fahrer von Flurförderzeugen sind aufgrund der Art ihrer Arbeit während der Schicht Schwingungen ausgesetzt. In vielen Ländern wird der Grad der Schwingungen, der nicht überschritten werden sollte, durch internationale oder regionale Arbeitsschutzbestimmungen festgelegt.

    Als Schwingungen gelten bei Gabelstaplern und Schubmaststaplern die Ganzkörperschwingungen (GKS), die über den Fahrersitz auf den Fahrer übertragen werden, der als wesentlicher Teil seiner Arbeit mit Flurförderzeugen über harten, unebenen Untergrund fährt. Dabei können starke Ruck- und Stoßeinwirkungen oder fortlaufend hohe Schwingungen zu Gesundheitsschäden, einschließlich Rückenschmerzen, führen.

    Yale hat umfangreiche Investitionen unternommen, um die Gabelstaplerschwingungen auf das absolute Minimum zu reduzieren. Dies verringert nicht nur das Risiko für die Entstehung von Gesundheitsschäden, sondern schafft die Voraussetzungen dafür, dass die Fahrer über die gesamte Schicht hinweg aufmerksam und produktiv arbeiten können.

  • EU-Verordnungen zu Schwingungen am Arbeitsplatz

    +

    Die europäischen Verordnungen zu Schwingungen am Arbeitsplatz verpflichten Gerätehersteller, Geräte bereitstellende Händler und Geräte verwendende Arbeitgeber, die Gefährdung von Mitarbeitern durch Ganzkörperschwingungen zu reduzieren.

    • Die Hersteller von Flurförderzeugen müssen ihre Produkte so entwickeln und konstruieren, dass die Gefahren durch Schwingungen bei den Flurförderzeugen auf ein Minimum beschränkt sind. Das gilt auch für Gabelstapler und Schubmaststapler.
    • Arbeitgeber müssen die potenzielle Gefährdung der Arbeitnehmer durch die Einwirkung von Ganzkörperschwingungen einschränken. Dies setzt voraus, dass den Mitarbeitern geeignete Flurförderzeuge zur Verwendung bereitgestellt werden.

    EU-Schwingungstests

    +

    Die europäische Norm DIN EN 13059 legt ein verbindliches Verfahren zur Messung der Ganzkörperschwingungen bei Flurförderzeugen fest. Hersteller und Zulieferer von Flurförderzeugen – einschließlich Importeure – sind gesetzlich verpflichtet, neue Flurförderzeuge nach dieser Norm zu testen.

    Testwerte von über 0,5 m/s² müssen in den entsprechenden Bedienungsanleitungen veröffentlicht werden.

    Aus den Richtlinien zur Arbeitssicherheit geht in Bezug auf Ganzkörperschwingungen Folgendes hervor:

    • Bei Expositionswerten von etwa 0,5 m/s² ist das Risiko gering, und unter diesen Bedingungen reichen einfache Kontrollmaßnahmen in der Regel aus. Dieser Wert wird manchmal als Auslösewert (Exposure Action Value – EAV) bezeichnet und entspricht einer Gesamtexposition von 0,5 m/s² an einem durchschnittlichen 8-stündigen Arbeitstag [A(8)].
    • Höhere Schwingungswerte werden dem Expositionsgrenzwert (Exposure Limit Value – ELV) zugeordnet, der einer täglichen Exposition von 1,15 m/s² entspricht. Dieser gilt als Obergrenze für die tägliche Exposition der Mitarbeiter.

    In der ursprünglichen Verordnung wurde eine Friste für den Ersatz alter Flurförderzeuge festgelegt. Diese Frist ist im Juli 2010 abgelaufen. Jetzt sind die Arbeitgeber verpflichtet zu analysieren, welchem Risiko durch hohe Schwingungen am Arbeitsplatz Mitarbeiter ausgesetzt sind. Wenn ein mögliches Risiko besteht, müssen Maßnahmen getroffen werden, durch die eine sofortige Reduzierung erreicht wird.

    Wie können Arbeitgeber den Grad der Ganzkörperschwingungen reduzieren, dem ihre Fahrer ausgesetzt sind?

    +

    • Wählen Sie entsprechend den Einsatzbedingungen das richtige Flurförderzeug aus.
    • Pflegen und warten Sie die Fahrersitze und ziehen Sie den Einsatz hochwertiger Alternativen in Erwägung.
    • Legen Sie über die elektronische Systemverwaltung abhängig von den Bodenverhältnissen Geschwindigkeitsbegrenzungen für die Flurförderzeuge fest.
    • Schulen Sie Ihre Mitarbeiter im Hinblick auf die sichere und effiziente Bedienung der Flurförderzeuge.
    • Stellen Sie sicher, dass die Fahrer wissen, wie sie den Sitz an ihre Statur anpassen können.
    • Setzen Sie Ihre Fahrer bei Anwendungen mit höheren Ganzkörperschwingungen zur Senkung der Exposition in wechselnden Schichten ein.
    • Sorgen Sie für bessere Bodenverhältnisse und Sauberkeit.
    • Führen Sie Buch über Risikoanalysen und Vorfälle.
    • Entwickeln Sie ein Programm mit Abhilfemaßnahmen.
    • Arbeiten Sie eng mit dem/den Zulieferer(n) von Flurförderzeugen zusammen.

    Wie unterstützt Yale die Arbeitgeber?

    +

    • Entwicklung und Herstellung von Flurförderzeugen mit den geringsten Ganzkörperschwingungen der Branche.
    • Schulung der Vertriebspartner zur Sicherstellung der folgenden Leistungen:
      • Korrekte Analyse der Kundenanwendung, um möglicherweise vor Ort bestehende besondere Anforderungen festzustellen
      • Auswahl der geeigneten Fahrzeuge entsprechend den Einsatzbedingungen
      • Konfiguration der Gabelstaplerfunktionen für die speziellen Anwendungsanforderungen
      • Angebot flexibler Wartungs- und Inspektionsprogramme
      • Angebot für vorbeugende Wartungen und Vollservice für die Flurförderzeuge
      • Schulung der Gabelstaplerfahrer im Hinblick auf die richtige Bedienung der Flurförderzeuge von Yale
      • Bereitstellung von Drittanbieterreferenzen
      • Kontrolle von Risikoanalysen und Empfehlung von Abhilfemaßnahmen
      • Enge Zusammenarbeit mit den Besitzern und Fahrern von Flurförderzeugen
      • Angebot hochwertiger Ersatzteile bei Produktschäden oder zur Modernisierung von Flurförderzeugen