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Hohes Serviceniveau steigert Effizienz

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Hohes Serviceniveau steigert Effizienz

Ehmann-Holz-Zentrum - Content ImageIm Jahr 2016 traf die Gebhardt Gruppe die Entscheidung, ihren Standort in Neumarkt, das Ehmann Holz-Zentrum,als Kompetenzzentrum für Boden, Wand, Decke, Türen und Holzbau zu etablieren. Dabeisolltenneben der Sortimentsverkleinerung und Umorganisation des Lagers auch dieveralteten Logistikprozesse optimiert werden. Mit der Fokussierung auf den Kundenservice hat der Yale-Händler M. + S. Bauer dazu beigetragen,dassdie Logistikabläufeheute deutlicheffizientersind, so dass das Ehmann Holz-Zentrum seinJust-in-time-Versprechen gegenüber Kunden haltenkann.

„Unser Erfolgsgeheimnisist eine über viele Jahre vertrauensvolle Zusammenarbeit nicht nur mit unseren weltweitenHolz-und Bauelementelieferanten, sondern auch mit unseren Logistiklieferanten“, erläutert Herbert Ettl, Betriebsleiter im Ehmann Holz-Zentrum in Neumarktin der Oberpfalz.„Hierdurch bietenwir unseren Kunden qualitativ hochwertige Produkte,verbunden mit einemService auf höchstem Niveau.“Dieser beginnt beiEhmann mit einemLieferservice bis zum nächsten Tag für Waren, die bis spätestens11.30 Uhr am Vortag bestellt wurden,über einenbedienerfreundlichen Onlineshop, demMusterservice bis hin zur produktbezogenen Belieferung,beispielsweisebei Langwaren per Sattelzug. „Unsere Lkw sind das Lager des Handwerkers“, so Ettl,„Dieserverlässt sichdarauf, dass wir ihnjust-in-timemit Waren beliefern.“

Die Firmengruppe Gebhardtsteht für geballte Leistung, wenn es um Produkte und Services rund um den Werkstoff Holz geht. Mit einem umfangreichen Warensortiment erhalten Schreiner, Innenausbauer, Verleger, Handelsunternehmer, Raumausstatter oder Industrieunternehmen alles, was das Herz begehrt –vom Rohmaterial bis hin zu exklusiven Designhölzern. Dabei ist nicht nur eine hohe Produktqualität entscheidend, auch das Serviceangebot muss stimmen, angefangen von der Beratung, einer zügigen Auftragsabwicklung bis hin zur termingerechten Belieferung des Kunden. Mithilfe einer hocheffizienten Logistik, bei der Yale-Flurförderzeuge eine wesentliche Rolle spielen, sichert sich der Holzgroßhändler den Wettbewerbsvorsprung.

Guter Service ist das A und O

Damit Ehmann dasVersprechen gegenüber seinenKunden einhalten kann, muss auch die innerbetriebliche Logistik wie am Schnürchen laufen. Die Durchlaufzeiten vom Auftragseingang bis zum Versand der Ware müssen schnellund reibungslos funktionieren.Das Risiko von Beschädigungen oder Falschlieferungen sollte ausgeschlossen sein. Aus diesem Grund erwartetderHolzgroßhändlerauch vonseinen Zulieferern–wie beispielsweiseLieferanten von Flurförderzeugen–einen zuverlässigen und guten Service.„DerPreis istnicht kampfentscheidend“,so Ettl.„Für uns ist der Serviceausschlaggebend sowiedas partnerschaftliche Verhältnis,mit dem Problemstellungen angegangen werden.Aufgrund dieses gemeinsamen Serviceverständnisses haben wir Yale und M.+S.Bauer ausgewählt.“

Sortimentsverkleinerung und Prozessoptimierung

DieGebhardt Gruppe hat dasEhmann Holz-Zentrumim Jahr 2008 erworben,und bis 2016hatder Neumarkter Holzspezialist das gleiche Produktsortimentwie das Schwesterunternehmen Gebhardt Holz-Zentrum in Chamvertrieben. Als im Jahr 2016 die Unternehmensleitung die Entscheidungtraf, dass Ehmann fortan zumKompetenzzentrum für Boden, Wand, Decke, Türen und Holzbau etabliert wird, war diese Entscheidungnicht zuletzt der Tatsache geschuldet, dass der Standort Neumarkt,mit einer Gesamtfläche von 23.000m2und einer Lagerflächevon 10.000m2,deutlich kleiner ist als der Standort in Cham. Dieser verfügtüber eine Gesamtfläche von 70.000m2undeine Lagerfläche von 30.000m2. Da einAusbau inNeumarkt nicht möglich ist, musste Ehmannsich mit den vorhandenen Flächen arrangieren. Deshalb wurde neben der Sortimentsverkleinerungauch die innerbetriebliche Logistik auf den Prüfstand gestellt, um Prozesse zu optimieren.

„Unsere internen Logistikprozesse waren nicht mehr zeitgemäß“, erläutert Ettl. „Nehmen wir als Beispiel die Kommissionierung imProduktbereichTüren. Türen werdenbei Ehmannimmer nach Wohnung kommissioniert. Eine Wohnung hat je nach Größe 10 bis 12 Türen. Früher hat der Lagerist jede Auftragsposition –also jede Tür–einzeln per Stapleraus dem entsprechenden Gang und Regalfach zu einer Kommissionierzone gebracht,bis alle Positionen abgearbeitet unddieKommission zusammengetragen war.“ An der Kommissionierzone wurden die Artikel zu einem Auftrag zusammengefasst und für den Versand vorbereitet. „Dies war sehr zeitaufwändigund ineffizient, da das Fahrzeugständig zwischen den einzelnen Gängen des Regallagersund der Kommissionierzone gependelt ist“, fährt Ettl fort. „Die Optimierung unserer Kommissionierprozesse stand in unserem Pflichtenheft also ganz oben, damit wir dem Anspruch, den der Kunde an ein Kompetenzzentrum stellt, auch gerecht werden.Gleichzeitig wollten wir unseren Mitarbeitern die Arbeit erleichternund die Sicherheit erhöhen, indem die Kommissionierung kräfte-und materialschonenderabgebildetwird.“

In einem ersten Schritt hat Ehmann die Lagerflächen produktbezogen aufgebaut, das heißt, sämtliche Teile eines Produktbereiches befinden sich jetzt in einer Lagerhalle und zusammengehörende Artikel lagern in einem Gang. Das Türensortiment inklusive Zubehör befindet sich in einer 2.000m2großen Halle mit einer Schmalgang-Regalanlage mit fünf Gassen. Der Holzgroßhändler wollte aber auch für den Transport der Materialien eine effizientere Lösung. Da man in Cham schon seit 2007 mit Yale zusammenarbeitet und sowohl mit den Fahrzeugen als auchmit dem Yale Vertragshändler sehr zufrieden ist, wurde Yale mit einem Lösungsvorschlag beauftragt. „Die Yale Fahrzeuge sind qualitativ hochwertig und zuverlässig. Außerdem sind für uns die gute Zusammenarbeit und der exzellente Service des Yale Vertragshändler, derFirma M.+S.Bauer, mindestens ebenso wichtig. Mit Martin Gärth, unserem Verkaufsberater, haben wir schon das Projekt in Cham abgewickelt. Auf ihn und sein Know-how im Flurförderzeugbereich ist hundertprozentig Verlass“, so Ettl.

Maßgeschneiderte Kommissionierlösung erhöht die Pickleistung

„M. + S. Bauer hat für uns eine ausgeklügelte Lösung entwickelt, die unsere Anforderungen in höchstem Maße erfüllt und die Effizienz unserer Logistikprozesse deutlich gesteigert hat", führtEttlweiter aus. Für die Kommissionierung von Türen und Zargen, hat Ehmann jetzt zwei Yale Hochhub-Kommissionierer MO10S zusätzlich zu einem Yale Schubmaststapler MR16gekauft. Das Highlight ist ein cleverer Anbau an einemder Hochhub-Kommissionierer in Form einer Kommissionierbühne, auf welcher der Mitarbeiterseine Aufträge kommissionieren kann. „Es war sinnvoll, das Fahrzeug mit einer Kommissionierbühneauszustatten", sagt Martin Gärth, V.M.L. Berater bei M.+S.Bauer. „Deshalb haben wir diesein unserer Fahrzeuglösung berücksichtigt."In Cham hatte das Unternehmen einen Vierwegestapler mit Plattform im Einsatz, mit dessen Hilfe ein Auftrag komplett –also in einer Tour –abgearbeitet worden ist. Das Fahrzeug war allerdings mit 8,60m Länge sehr klobig und nahm entsprechend viel Platz im Regalgang ein. Aufgrund mangelnder Wendigkeit waren beim Kommissionieren die häufigen Gangwechsel sehr zeitintensiv.

Die Wendigkeit spielt neben weiterenAnforderungen auch im Ehmann Lager eine wichtige Rolle, denn die Gangbreite des Lagers beträgt nur 3,60m. „Das Fahrzeug sollte nicht nur in der Lage sein, eine Tonne Last zu bewältigen, was ungefähr dem Auftragsvolumen einer Kommission entspricht, sondern, und hierin lag die Herausforderung, sperrige Türen und Zargen sollten materialschonend transportiert werden können.DieMaterialentnahme sollte für den Mitarbeiter ohne große Kraftanstrengung erfolgen und jedes Produkt bei der Kommissionierung gesichtetwerden, damit Fehler vermieden und Beschädigungen an der Kartonage oder der Ware direkt bemerkt werden“, so Gärth. Unter Berücksichtigung dieser Anforderungen hat der Yale Vertragshändler dem Kunden eine maßgeschneiderte Fahrzeuglösung präsentiert.

Die Größe der Kommissionierbühne ist mit einer Breite von 3,10m und Tiefe von 2,10m optimal auf die Dimensionen von Türen und Zargen abgestimmt und bietet dem Mitarbeiter genügend Platz zum Schlichten der Ware. Die Bühne ist am Fahrzeug angeschraubt, so dasssie bei Bedarf flexibel umgebaut werden kann. Aus Sicherheitsgründen ist sie mit einem komplett verschließbaren Geländer ausgestattet und besteht aus einem Stahlrohrgerüst aus Laser-und Kantteilen im Baukastenprinzip. Falls Ehmann in Zukunft eine andere Kommissionierhöhe bedienen möchte, kann das Geländer erhöht werden. Zurzeit wird auf einer Höhe bis zu 5,60m ein-und ausgelagert. Mit einem Handgriff kann der Bediener die Bühne öffnen. Sensoren überwachen, ob die Türen geschlossen sind, ansonstenfährt das Fahrzeug nicht. Ein mitfedernder Holzboden sorgt dafür, dass sich der Mitarbeiter auf einem angenehmen Untergrund bewegt. Damit der Kommissionierer die Waren bei der Entnahme aus dem Regal sichten kann, sind am Fahrzeug Scheinwerfer installiert, die das Regalfach ausleuchten.

Prozessoptimierung Step by Step

Mit dem wendigen Yale Kommissionerer kann ein Auftrag komplett abgearbeitet werden: Das Fahrzeug begibt sich in den entsprechenden Gang im Regallager und fährt dort sukzessive die jeweiligen Regalplätze zur Warenentnahme ab. Dabei fährt das Fahrzeug induktionsgeführt. Am Regalfach zieht der Mitarbeiter die Türen ergonomisch über eine Rollvorrichtung am Bühnengeländer aus dem Regal auf die Kommissionierfläche. Ist ein Auftrag abgearbeitet, bringt er die Waren zur Vorzone am Warenausgang, wo diese für den Versand vorbereitet werden. Nur außerhalb der Regalanlage fährt das Fahrzeug frei. Die Einlagerung von Waren erfolgt mit Unterstützung des Schubmaststaplers MR16, der die Bühne belädt.

„Der Vorteil der neuen Lösung liegt vor allen Dingen in der Zeitersparnis und dem materialschonenden Transport. Die Kommissionierwege sowie die Zeit für die einzelnen Picks sind deutlich kürzer geworden“, erklärt Ettl. „Durch die beschleunigten Durchlaufzeiten ist die Ware jetzt schneller beim Kunden.“ Doch nicht nur der interne Materialfluss wurde effizienter gestaltet. Durch dasWegfallenvonVorzonen spart Ehmann auch wertvollen Lagerplatz. Optimierungspotenzial verspricht sich Ehmann zudem durch die Einführung einesLagerverwaltungssystems (LVS), das zurzeit implementiert wird. Dann soll von der beleggestützten auf eine beleglose Kommissionierung umgestellt und die Effizienz weiter gesteigert werden. In Zukunft sollen alle Materialbewegungen vom Warenein-bis hin zumWarenausgang mithilfe von Scannern und Datenterminals abgewickelt werden. Wenn die komplette Auftragsabwicklung über LVS läuft, kann der Kommissionierprozess weiter optimiert werden, damit die Umschlagleistung von heute 50 Aufträgen pro Tag auf 80 bis 90 täglich gesteigert werden kann. „Wir haben die Weichen für weiteres Wachstum gestellt“, so Herbert Ettl. „Wir wollen aber organisch wachsen. Eins steht auf jeden Fall fest, wenn wir weitere Flurförderzeuge benötigen, ist Yale wieder unsere erste Wahl.“

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.yale.com.