
Der deichseigeführte Yale. Sicherheits-Gabelhubwagen bei der Beladung eines Waggons. Dieser Gabelhubwagen eignete sich durch seine schmale Ausfuhrung ideal zum Einsatz in engen Räumen.

Dieser Stapler lässt sich so ausfahren, dass damit Lasten ohne Verwendung von Paletten aufgenommen werden können. Damit lassen sich ein-oder mehriagige Lasten bis zu einer maximalen Tragfähigkeit von 725 kg bei einem Lastschwerpunktabstand von 508 mm bewegen.

Mit einem Fassgreifer ausgestatteter Yale Stapler.

Die Silhouette des Sicherheitsstaplers bei der Beladung eines Lkw-Aufliegers, mit einer Tragfähigkeit von 900 kg bei einem Lastschwerpunktabstand von 508 mm.
1844
Die ursprüngliche Idee von Yale, die in späteren Jahren immer wieder verbessert werden sollte, führte zu Patenten, die zwischen 1860 und 1864 für ein neuartiges Schloss- und Schlüsselsystem gewährt wurden. Dieses beruhte auf Grundprinzipien, die von den alten Ägyptern bereits 4000 Jahre vorher gelegt worden waren.
1868
Im Jahre 1868 wurde Linus Yale Henry R. Towne vorgestellt, einem vielversprechenden jungen Kaufmann-Ingenieur aus Philadelphia. Die beiden vereinigten sich zu einer Gesellschaft und errichteten eine Fabrik in Stamford, Connecticut, die als Yale Lock Manufacturing Company bekannt wurde.
1875
1875 weitete die Firma ihr Tätigkeitsfeld von der Schlossherstellung auf den Materialflussbereich aus, und zwar mit dem Erwerb von Patenten für den Weston Differentialflaschenzug und durch die Einführung des ersten handbetriebenen Kettenzuges der Marke Yale.
1883
Bereits nach wenigen Jahren wurde die Gesellschaft (nun unter dem Namen Yale & Towne Manufacturing Co. firmierend) nicht nur der landesweit führende Schlosserzeuger, sondern auch der führende Hebezeughersteller, wobei vielfältige übersetzte und elektrisch angetriebene Hebezeuge zu dem ursprünglichen handbetriebenen Modell hinzu gekommen waren.
1920
1920 weitete Yale & Towne seine Tätigkeiten im Materialflussbereich erneut aus, und zwar mit dem Aufkauf von C.W. Hunt Co. in Staten Island im Bundesstaat New York, wo eben im Jahr zuvor ein neuer batteriebetriebener Niedrighub-Plattformwagen eingeführt worden war.
1923
1923 erfand Yale dann den ersten Gabelstapler. Zu den frühen Modellen des ersten Staplers gehören: Modell K 20 (Schmaler Plattformhochhubwagen), Modell K 21 (Breiter Plattformhochhubwagen), Model K 22 (Plattformhubwagen für den allgemeinen Gebrauch), Modell K 23 (Niedrigplattformwagen) und Modell K 24 (Dreirad-Traktorwagen).
1929
Nachdem die von Hunt entworfenen Flurförderzeuge mehrere Jahre lang unter dem Namen Yale gebaut worden waren, führte das Unternehmen eine völlig neuartige Familie batteriebetriebener Industriestapler ein. Dazu gehörten sowohl Niedrig- als auch Hochhub-Plattformmodelle, ein kippstabiler Traktor mit niedrigem Schwerpunkt und einer der ersten mit einem Klammer-Anbaugerät ausgestatteten Gabelstapler.
1931
1931 verlegte Yale & Towne sein Hauptquartier nach Philadelphia in Pennsylvania, wo im Werk Tacony Street die gesamte Fertigung von Elektrostaplern, Handwagen und Hebezeugen unter einem Dach zusammengelegt wurde. In Philadelphia hatte Yale das Prinzip der Gabelneigung eingeführt. Mit dem Erwerb der Steubing Cowan Co. war Yale nun auch in die Herstellung von handbetriebenen Wagen eingestiegen.
1933
1933 nahm Yale bereits wieder eine größere Erweiterung vor – diesmal mit der Übernahme von zwei Konkurrenten, nämlich der Walker Vehicle Co. und der Automatic Transportation Co., beide in Chicago beheimatet. Dabei war insbesondere die Firma Automatic als Pionier in der Herstellung von elektroangetriebenen Flurförderzeugen hoch angesehen.
1934
1934 eröffnete Yale eine Fertigungsanlage in Wednesfield, England.
1948
1948 zog Yale & Towne in ein völlig neues Werk auf dem Roosevelt Boulevard im Nordosten von Philadelphia um, wo man für die nächsten 35 Jahre eine Bleibe gefunden hatte.
1950
1950 erweiterte Yale & Towne seine Produktlinie mit der Herstellung von Benzin-, Treibgas- und Dieselmotorstaplern, und zusammen damit wurden die ersten Getriebe mit Flüssigkeitskupplung und Hypoidantriebsachsen im Gabelstaplerbereich eingeführt.
1963
1963 schloss sich das Unternehmen mit der multinationalen Eaton Manufacturing Co. zusammen. Als Industrial Truck Division von Eaton, Yale & Towne, Inc. (später wurde der Name auf Eaton Corp. vereinfacht) wuchs und gedieh die Firma weiterhin.
1971
Spätestens 1971 hatte sich auch herausgestellt, dass Yale seine in Japan hergestellten Stapler sowohl in Europa als auch in Nordamerika erfolgreich vertreiben konnte. Dies führte zur Gründung einer als Joint Venture betriebenen Fertigungsgesellschaft namens Sumitomo Yale Co., Ltd., die beiden Gesellschaften je zur Hälfte gehört.
1974
1974 startete man im Werk Greenville in North Carolina mit der Fertigung von Elektrostaplern.
1978
1978 eröffnete Yale ein Fertigungswerk in Lenior in North Carolina, das auf die Herstellung von Hubgerüsten und Zylindern spezialisiert ist.
1984
1984 wurde die Yale Materials Handling Corporation als eine von Grund auf neu strukturierte Gesellschaft gebildet. Ihr internationales Hauptquartier wurde nach Flemington in New Jersey verlegt. Der Firmenname Yale ist in jedem bedeutenden Land der Welt eingetragen. Seit langer Zeit steht übrigens der Firmenname “Yale” ununterbrochen auf einer breit gefächerten Linie von Produkten; zu einigen der ersten darunter zählen amtliche Postkästen, versperrbare Behälter, Stempeltische und Stempelkissen für den Postdienst, Anoden, Säulenbohrmaschinen, Balkenaufzüge, Türschließer, Vergaser und Schlösser für jeden Gebrauch.
1998
1998 zog die Marketing-Organisation von Yale von Flemington in New Jersey nach Greenville in North Carolina um.
hist 2005