Warum die Energiestrategie ein zentrales Thema für das Fuhrparkmanagement ist

Energiestrategie für Stapler in Lagern | Lithium-Ionen-Batterien und Ladegeräte

Angesichts der zunehmenden Automatisierung, Vernetzung und des datengestützten Arbeitens in Lagern ist Energie nicht mehr einfach nur eine verbrauchbare Ressource. Sie entwickelt sich zu einer betrieblichen Variable, die die Produktivität, die Nutzung des Fuhrparks, die Wartungsplanung und sogar zukünftige Erweiterungsmöglichkeiten beeinflussen kann.

Infolgedessen verschiebt sich der Diskurs über moderne Lagertechnik und Intralogistik. Der Schwerpunkt verlagert sich von der Auswahl der Staplerbatterie hin zu einem betriebsweiten Energiemanagement.

Warum wird der Energiebedarf im Lager immer komplexer?

Der Flurförderbetrieb in Lagern steht heute selten still. Einige Anlagen verlängern die Betriebsstunden, verarbeiten höhere Durchsatzmengen und passen sich an sich ändernde Kundenerwartungen hinsichtlich Geschwindigkeit, Auswahl und Verfügbarkeit an. Diese Änderungen stellen neue Anforderungen an den Fuhrpark und die entsprechende Infrastruktur.

Gleichzeitig verfolgen viele Unternehmen Nachhaltigkeitsziele und suchen nach Möglichkeiten, Emissionen zu reduzieren und die Energieeffizienz zu verbessern, ohne dabei die Betriebsleistung zu beeinträchtigen.

Vor diesem Hintergrund fragen sich Manager zunehmend, wie die Wahl der Energiequelle für den Lagerfuhrpark die Geschäftsziele unterstützen kann, anstatt lediglich Flurförderzeuge anzutreiben.

Was geschieht, wenn Batterien Teil einer vernetzten Energiestrategie werden?

In der Vergangenheit wurden Batterien weitgehend isoliert betrieben. Ausgewählt, aufgeladen, ausgewechselt[LP1]. Und am Ende ihrer Lebensdauer ausgetauscht.

Heute sind Batteriesysteme für Gabelstapler intelligenter. Sie sind eine integrierte Technologie, die mit dem Stapler, dem Ladegerät und Fuhrparkmanagement- oder Telemetrietechnologien kommunizieren kann, wodurch Möglichkeiten für einen einheitlicheren Ansatz geschaffen werden.

Lithium-Ionen-Batterielösungen von Yale® umfassen beispielsweise die Kommunikation zwischen Batterie, Ladegerät und Ausrüstung, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten und eine Leistungsoptimierung zu erzielen.

Diese Integration kann dazu beitragen, ein vollständigeres Bild davon zu erhalten, wie Energie in einem Fuhrpark verbraucht wird. Anstatt nur zu wissen, ob ein Stapler läuft, erhalten Unternehmen einen tieferen Einblick. Dabei werden Faktoren wie Energieverbrauchstrends, Ladeverhalten, temperaturbedingte Ereignisse und Fuhrparkverfügbarkeit berücksichtigt.

Im Zusammenhang betrachtet können diese Daten Unternehmen dabei unterstützen, intelligente, fundierte Entscheidungen [LP2] über die Fuhrparknutzung und zukünftige Investitionen in die Ausrüstung zu treffen.

Wird die Betriebszeit des Fuhrparks zur eigentlichen Energiemetrik?

Bei Kraftquellen liegt der Schwerpunkt in der Regel auf Batteriechemie, Kapazität, Ladezeiten oder Zyklenfestigkeit. Auch wenn diese Aspekte weiterhin wichtig sind, sind viele Unternehmen mit einem Lagerbetrieb eher an einem bestimmten Ergebnis interessiert: der Betriebszeit.

Die Möglichkeit, die Verfügbarkeit von Stapler- und Lagertechnikfuhrparks zu gewährleisten, wenn Arbeiten ausgeführt werden müssen, kann erhebliche Auswirkungen auf Produktivität, Personalauslastung und Servicestufen haben.

Dies ist einer der Gründe, warum die Zwischenladung für viele Lagerumgebungen interessant ist.

Anstatt die Betriebsabläufe auf Batteriewechsel und spezielle Ladezeiten auszurichten, können Fuhrparks, die mit Lithium-Ionen-Batterien betrieben werden, das Laden in natürliche Pausen im Arbeitsablauf oder in Schichtpausen integrieren. Dadurch wird der Schwerpunkt von der Verwaltung der Batterien selbst auf die Maximierung der Verfügbarkeit der Ausrüstung verlagert.

Wie wirkt sich die Energieplanung auf das Lagerwachstum aus?

Ein mitunter übersehener Aspekt ist die Skalierbarkeit der Energiequellen von Staplern. Ein Lager bewertet die Batterieoptionen womöglich zunächst anhand der aktuellen Anforderungen an den Fuhrpark.

Die betrieblichen Anforderungen im Lager bleiben jedoch selten statisch. Durch zusätzliche Stapler, einen erhöhten Durchsatz und unterschiedliche Schichtpläne kann sich Strombedarf für die Ausrüstung im Laufe der Zeit verändern. Daher wird die Infrastrukturplanung immer wichtiger.

Zu den Fragen, die Betriebsleiter bei der Auswahl von Staplerbatterien und Ladegeräten berücksichtigen sollten, gehören:

·        Werden bestehende Batterieladestellen zukünftiges Wachstum unterstützen?

·        Wie wirken sich zusätzliche Elektro-Lagertechnikstapler auf den Energiebedarf der Anlage aus?

·        Lassen sich Ladevorgänge über mehrere Schichten hinweg effizient steuern?

·        Welche Betriebsdaten werden benötigt, um die zukünftige Fuhrparkleistung (und Energieleistung) zu optimieren?

Die Antworten können helfen, einen ganzheitlicheren Überblick über die Ausrüstung, Ladeinfrastruktur und Fuhrparkmanagementsysteme zu erhalten.

Warum werden Batteriedaten zu Betriebsdaten?

Viele Lager haben jahrelang Informationen von Staplern über Telemetrie- und Asset-Management-Technologien gesammelt. Die nächste Stufe der Weiterentwicklung besteht darin, dass Unternehmen verstehen, wie Energiedaten zu betrieblichen Entscheidungen beitragen.

Daten zum Ladezustand der Batterie, zur Ladeaktivität, zu Temperaturveränderungen und zu Nutzungsmustern können dabei helfen, Ineffizienzen aufzudecken, die andernfalls unbemerkt bleiben könnten. 

Das Telemetriesystem Yale Battery Vision ist bei allen Staplern, die werkseitig mit Yale Lithium-Ionen-Batterien ausgestattet sind, installiert. Es liefert Informationen zu Ladezustand, Energieverbrauch, Ladeaktivität und temperaturbedingten Ereignissen.

Der Wert liegt jedoch nicht unbedingt in den Batteriedaten selbst. Vielmehr liegt er darin, zu verstehen, was diese Daten über die Gestaltung von Arbeitsabläufen, die Staplernutzung und das Fahrerverhalten aussagen. Auf diese Weise werden Batterieinformationen Teil einer umfassenderen Strategie zur kontinuierlichen Lageroptimierung.

Integration von Batteriestrom in Staplertechnologien

Für Lagermanager könnte es bei zukünftigen Entscheidungen nicht mehr nur um Batterien, Ladegeräte oder einzelne Geräte gehen. Mit zunehmender Vernetzung der Flurfördertechnik dürften diejenigen Unternehmen die erfolgreichsten sein, die Energie nicht als eigenständigen Faktor behandeln, sondern Kraftquellen für Stapler als Teil einer koordinierten Strategie für Effizienz und langfristige Widerstandsfähigkeit betrachten.

Häufig gestellte Fragen

1.       Warum gewinnt das Energiemanagement im Lagerbetrieb an Bedeutung?

Da Technologie im Lager, von KI bis hin zur Automatisierung, immer wichtiger wird, streben viele Betriebe an, vernetzt und datengestützt zu arbeiten. In diesem Szenario steht Energie, einschließlich Staplerbatterien, im Zusammenhang mit Produktivität, Betriebszeit, Nachhaltigkeitsinitiativen und der zukünftigen Wachstumsplanung.

2.       Was ist ein integriertes Staplerenergiesystem?

Ein einheitliches System ermöglicht die Kommunikation zwischen Batterie, Ladegerät und Stapler und unterstützt so die Leistung und die betriebliche Transparenz. Mit Lithium-Ionen-Batterien und Ladegeräten von Yale lässt sich beispielsweise das Energiemanagement optimieren, um intelligentere Energie für intelligentere Betriebsabläufe bereitzustellen.

3.       Was bedeutet Zwischenladung für Lagertechnikstapler?

Die Zwischenladung umfasst das Aufladen von Staplern während geplanter Pausen oder Leerlaufzeiten, bevor eine Batterie vollständig entladen ist. Dadurch sind die Stapler stets einsatzbereit und die Betriebszeit wird verlängert.

4.       Warum sind Batteriedaten von Gabelstaplern wichtig?

Batteriedaten können Auslastungstrends, Ladeverhalten und betriebliche Ineffizienzen aufzeigen, die fundiertere Entscheidungen im Fuhrparkmanagement unterstützen. Einige Telemetrieparameter können auf eine missbräuchliche Verwendung des Batteriepacks hinweisen.

5.       Wie können sich Lager auf die Elektrifizierung des Fuhrparks vorbereiten?

Bei einer erfolgreichen Elektrifizierung des Lagertechnikfuhrparks sollten Ladeinfrastruktur, Betriebsabläufe, Fuhrparkauslastung und langfristige Wachstumsziele berücksichtigt werden, anstatt sich ausschließlich auf die chemische Zusammensetzung oder Kapazität der Batterie zu konzentrieren. Die richtige Kraftquelle hängt von den spezifischen betrieblichen Faktoren des jeweiligen Lagers ab.


Wenden Sie sich an einen Yale Händler, um mehr über die Energieplanung mit Lithium-Ionen-Batterien für Ihren Lagerfuhrpark zu erfahren.